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Lange Haltbarkeit durch richtiges Einfrieren!

Tipps und Tricks zum Einfrieren von Lebensmitteln!

Wie mache ich Lebensmittel am besten haltbar? Wie lange bleiben Lebensmittel im Gefrierschrank genießbar? Welche Lebensmittel kann ich einfrieren und welche nicht? Was ist beim Kauf eines Gefriergerätes zu beachten? Wenn Sie sich diese oder ähnliche Fragen auch schon gestellt haben, sind Sie bei uns sicher gut aufgehoben.

Was sollte man beim Kauf eines Gefriergerätes beachten?

Welches Gefriergerät das richtig für Sie ist hängt ganz sicher von der Haushaltsgröße und natürlich vom Platzangebot ab. Entscheidend für den Kauf sollte auch die Nutzung sein. Wenn Sie sozusagen Lebensmittel bevorraten wollen, also größere Mengen Fleisch oder frisch geerntetes Gemüse einfrieren wollen sollten Sie über die Anschaffung eines Gefrierschranks oder einer Gefriertruhe nachdenken. Wenn Sie hingegen nur Essensreste einfrieren wollen, dann reicht ganz sicher der Gefrierteil einer Kühl-/Gefrierkombination. Bei normaler Nutzung des Gefriergerätes kann man mit einem Nutzinhalt von 40-80 Liter pro Person rechnen.

Wie bei allen anderen Haushalts-Großgeräten auch, wird bei Gefrierschränken und -truhen der Energieverbrauch mittels Energieeffizienzklassen angegeben. Die effizientesten Geräte werden aktuell mit A+++ ausgezeichnet. Rechnen Sie selber nach, der Kauf eines etwas teureren Gerätes zahlt sich gegenüber eines günstigeren, nicht so effizientem Gerät immer aus. Sie sollten auch über den Kauf eines neuen Gefriergerätes nachdenken, wenn Ihr altes Geräte 10 Jahre oder älter ist.

Mehr zum Thema Energiesparen bei Kühlgeräten erfahren Sie in unserem Magazin.

Wie Lebensmittel am längsten haltbar bleiben.

Ihr neues Gefriergerät sollte unbedingt über eine 4 Sterne Gefrierzone verfügen. Nur so ist langfristiges Einlagern und lange Haltbarkeit möglich.

Viele Gemüsesorten werden haltbarer und bleiben ansehnlich wenn sie vor dem Einfrieren blanchiert werden. Wenn Sie Früchte oder Gemüse einzeln für das Garnieren, Kochen oder Backen brauchen, ist es sinnvoll das Gefriergut auf einem Backblech auszubreiten, so dass jedes Teil einzeln liegt und auf dem Backblech eingefroren wird. Wenn das Obst oder Gemüse tief gefroren ist, kann es in Gefrierbeutel abgefüllt werden und so gelagert werden.

Für eine langfristige Haltbarkeit des Gefriergutes ist die Lagerung entscheidend. Um Gefrierbrand zu verhindern ist das luftdichte Verpacken sehr zu empfehlen. Wir raten Ihnen das Gefriergut in luftdichte Gefrierbeutel zu füllen und so viel Luft wie möglich aus dem Beutel zu ziehen. Hier können  Ihnen Vakuumier-Geräte und/oder Folienschweißgeräte helfen. Wenn Sie vakuumverpacktes Fleisch zum einfrieren kaufen, lassen sie es am besten in der Vakuumverpackung.

Wichtig für die Haltbarkeit ist die Geschwindigkeit des Gefriervorganges. Lassen Sie frisch gekochte Speisen vor dem Einfrieren auf Zimmertemperatur abkühlen und frieren Sie das Gefriergut erst danach ein. Wenn Sie große Mengen auf einmal einfrieren wollen, sollte Ihr Gefriergerät unbedingt über eine Schockfrost-Funktion verfügen. Wenn Ihr Gerät nicht über eine solche Funktion verfügt, frieren Sie unbedingt in „kleineren“ Portionen ein, ansonsten dauert es viel zu lange bis die Speisen komplett durchgefroren sind.

Um Vitaminverlust zu verhindern sollten Sie das Gefriergut langsam auftauen. Wenn Sie tief gefrorene Lebensmittel beispielsweise in kochendes Wasser legen verlieren sie an Konsistenz und leiden unter hohem Vitaminverlust.

Welche Lebensmittel können eingefroren werden.

Manche Lebensmittel verändern beim Einfrieren Ihre Eigenschaften so stark, sodass sie nach dem Auftauen nicht wirklich genießbar sind zum Beispiel:

  • Äpfel Stücke — nur bedingt – werden unansehnlich und zäh (Besser als Mus einfrieren).
  • Baiser — wird matschig
  • Bananen — werden matschig und braun
  • Biskuitteig roh – (fertiger Boden ist kein Problem)
  • Blattsalate — werden matschig, welk und fallen zusammen
  • Brandteig roh — (gebacken ohne Füllung geht gut)
  • Buttermilch — wird körnig und Molke setzt sich ab
  • Creme Fraiche — bildet Körner aus
  • Eier gekocht — werden gummiartig (ebenso sind alle Gerichte mit gekochten Eiern nicht gefriergeeignet)
  • Hartkäse — unterschiedlich je nach Sorte – trocknen aus und werden bröckelig
  • Käsekuchen — wird matschig und fällt zusammen
  • Kefir — wird körnig und sieht geronnen aus
  • Kirschen — mit hellem Fruchtfleisch werden braun
  • Knoblauch — frisch Geschmack verändert sich
  • Mayonnaise (selbstgemachte) — gekaufte Majo ist kein Problem
  • Milch (frisch) – homogenisierte Milch geht, aber nur zum Backen und kochen geeignet
  • Nudeln gekocht — nur kurzfristig einfrieren werden leicht matschig
  • Oliven — Geschmack verändert sich
  • Papaya — am besten nur das pürierte Fruchtfleisch einfrieren, dann geht’s
  • Pflaumen – verlieren ihr Aroma
  • Quark — (ausprobieren – je nach Sorte geht es oder nicht)
  • Radieschen — Geschmack verändert sich
  • Rettich — Geruch und Geschmack verändern sich
  • Saure Sahne — bildet Grieskörnchen aus
  • Schnittkäse — unterschiedlich je nach Sorte – trocknen aus und werden bröckelig
  • Tomaten – nur noch zum Kochen nutzbar
  • Trauben grün — werden matschig (blaue Trauben gehen)
  • Wackelpudding — wird matschig
  • Wassermelonen — Geschmack verändert sich (höchstens noch für Bowle brauchbar)
  • Yoghurt — wird körnig und die Molke setzt sich ab

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